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Jimmie Johnson wird Champion

23. November 2009 Hinterlasse einen Kommentar

Gestern sicherte sich Jimmie Johnson seinen vierten Titel in Homestead. Damit ist er der erste Fahrer, dem es gelang, 4 Mal in Folge Nascar-Champ zu werden. Das Rennen konnte Denny Hamlin für sich entscheiden.

Das das Rennen in Homestead geschichtsträchtig sein würde, war schon von Anfang an klar. Entweder Johnson würde mit seinem 4. Titel in Folge in die Geschichte eingehen oder Mark Martin als ältester Nascar-Champion überhaupt. Am Freitag sicherte sich die #48 schon die Pole und ging somit mit einem guten Vorteil ins Rennen. Mark Martin startete von Position 4.

Johnson konnte schon direkt beim Start vorne wegziehen und sich seine 5 Bonuspunkte sichern. Damit reichte ihm praktisch ein 27. Platz zum Titelgewinn. Im Rennen dominierte der Champion praktisch das gesamte Rennen gegenüber Mark Martin. Zwischenzeitlich fielen Beide, aufgrund eines Boxenstops während der Caution, zurück in den hinteren Teil des Feldes. Für viele Jimmie-Fans waren das wohl die schwersten Runden, man erinnere sich an Texas. Der Meister kämpfte sich aber letztlich wieder nach Vorne und sicherte sich einen 5.Platz. Sein direkter Rivale im Meisterschaftskampf, konnte mit einem 12. Platz und 0 Führunsrunden kaum überzeugen. Der Unterschied zwischen beiden Fahrern wuchs von 108 auf 141 Punkte. Denny Hamlin sicherte sich in einem überzeugenden Rennen den 1.Platz und die 10 Bonuspunkte für die meisten Führungsrunden. Damit machte er einen gewaltigen Schritt von 3 Plätzen, auf Platz 5 in der Gesamtwertung. Jeff Gordon sicherte sich mit einem 6.Platz, Position 3 in der Wertung, vor Kurt Busch, welcher im Rennen den 4.Platz belegte. Dadurch belegen die Männer von Hendrick Motorsports die ersten drei Plätze in der Gesamtwertung. Rookie of the Year wurde, wie nicht anders zu erwarten, der 19-jährige Joey Logano.

Ganz Fair blieb das Rennen allerdings nicht, denn es wurde von einer Fehde zwischen Juan Pablo Montoya und Tony Stewart überschattet. Montoya fiel schon während des gesamten Rennens durch seinen sehr aggressiven Fahrstil auf, was auch schon Jimmie Johnson fluchend auffiel. In Runde 115 stoßte Montoya, Stewart an, woraufhin dieser als Retourkutsche, seitlich in die 42 rammte. Montoya musste einen Reifenschaden und eine Berührung mit der Mauer hinnehmen. Als Resultat daraus, fiel er 28 Runden aus. Kurz nach seiner Rückkehr, drehte er dann schließlich in einer Racheaktion, Tony Stewart quer über die Front Straight. Nascar befahl dem Kolumbianer eine Auszeit über 2 Runden. Beide Fahrer taten sich keinen Gefallen, denn Stewart verlor 1 Position in der Gesamtwertung, Montoya gleich 2.

Der Sprint Cup pausiert jetzt bis zum 14.Februar, also 83 Tage. Dann geht es weiter mit dem Saisonauftakt in Daytona.

Mit Jimmie Johnson wurde ein würdiger Meister gefunden. Es besteht eigentlich kein Zweifel, dass er im Moment der beste Fahrer ist. Wie schon in der Vorschau erläutert, hätte ich es auch Mark Martin gegönnt. In knapp 12 Wochen geht es schon wieder los und die Frage, die alle beschäftigt ist: “Kann Jimmie Johnson seinen Rekord ausbauen?” Ich würde mich freuen, wenn die nächste Saison etwas anders aussehen würde. Ich denke, dass Mark Martin mit weitaus mehr Selbstbewusstsein in die neue Saison gehen wird, als in die Letzte. Vielleicht schafft er es ja diesmal.

Die letzten Runden


Kategorien:Motorsport, Nascar
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